Sonntag, 28. Juli 2013

Im Kreuzfeuer der Energiewende


Ich kann nicht aus dem Haus. Jemand hat Fenster und Türen mit Dämmplatten aus Styropor und Mineralwolle verbarrikadiert. Durch sämtliche Ritzen quillt Hartschaum. Da kommt jetzt keine Energie mehr rein oder raus. Ich bin mit meiner gesamten Energie eingesperrt. Die muss sich aber jetzt entladen. Sofort fangen Styropor und Schaum, Fenster und Türen an zu brennen. Jetzt kann ich nicht aus dem Haus raus, weil es brennt. Meine gesamte Energie ist verbraucht. Ich habe sie mir offenbar falsch eingeteilt. Jetzt brenne ich, aber ein feuchter Traum von einem Feuerwehrmann bringt mich zum Lachen. Das ist komisch, wenn du dich lachen hörst, während du stirbst. Während ein Feuerwehrmann sein Leben riskiert, um durch diese Energiewände durchzudringen, die alles verbrennen. Ich bin nur noch ein Wurm in einer Badewanne. Ich würde springen, wäre da ein Absatz, von dem ich springen könnte. Es wäre die einfachste Lösung für einen, der im Erdgeschoss wohnt. Nur ist man hier selbst ebenerdig isoliert. Der Feuerwehrmann schlägt erfolglos mit einer Axt um sich. Das ist die Wende, hoffe ich. Wenigstens ein bisschen Musik zum Abschied wäre schön. Die Feuerwehrkapelle spielt auf. Ich reise in die Karibik. Es ist schön, sich wegzuträumen, wenn man nichts mehr zu verlieren hat. Bevor ich abreise, versteigere ich meine Solarzellen zum Discount-Preis an irgendeinen Chinesen, der seit Jahren davon träumt, die Aufnahmeprüfung der Freiwilligen Feuerwehr zu bestehen. Wenn man sich aufgegeben hat, scheint alles möglich zu sein. In Mexico-City habe ich einmal wider Erwarten einen Giftanschlag der einheimischen Drehbuchautorenvereinigung überlebt. Eine Freundin hat in Mexico-City drei Wochen lang ihr fensterloses Hotelzimmer nicht verlassen und stattdessen die Raufasertapete abgepaust. Niemand wählt sein Schicksal. Ich spare Strom. Meine Energie ist aufgebraucht. Der Feuerwehrmann heißt Igor Sanchez. Mir wird endgültig schwarz vor Augen. Igor meint, ich soll mich nicht aufregen und kotzt mir seine Lunge vor die Füße. So kommen wir hier nie raus.

Samstag, 27. Juli 2013

Der Winter naht – Monkey 47


Zu viel Monkey 47. Zu heiß. Kein Sex. Sommer ist schwierig. McFit geht auf die Straße. In den Badeseen strampeln Hunde sich zu Tode. Mein Bauch geht fremd. Postkarten aus der Karibik werden falsch adressiert. Kassierer tropfen auf die Waage; der Preis schnellt in die Höhe. Ein armenischer Turmspringer stürzt ab. In Nordkorea füllen sie Wasser in die Auffangbecken. Der Winter naht. Die Anderen sind auf dem Weg. Morgens um 6 im Park schlachten Nebelkrähen die Reste der Nacht. Die Unentwegten trinken weiter Bier. Bis die Krähen ihnen totes Fleisch aus den Gesichtern ziehen. Wer keinen Grill hat, flieht. TrinityRoots spielen ein Konzert im Mauerpark. ‚Ist doch nur Karaoke’, nörgelt ein Leierkastenmann. Ein Mann, der leere Flaschen sammelt, streitet mit einem Mann, der volle Flaschen verkauft. Sie balgen sich um einen schattigen Lagerplatz. Der eine lebt vom anderen und bemerkt es nicht. Schließlich stürzen zwei Leiterwagen einen Abhang hinunter. Eine Frau aus Tunesien wird überrollt. Das Militär greift ein. Die Zuschauer lechzen nach Eis. Ein See wird ausgerollt. Hochzeitsgäste zwängen sich zwischen Panzern hindurch. Soldaten werden ohnmächtig. Zylinder fliegen den Schatten entgegen. Blumenkleider zerreißen. Der Eismann hat kein Eis mehr. Anwohner beschweren sich über den Lärm vor seinem Laden. Die Preise werden erhöht. Die Nachbarn kassieren ab. Eine Junge rennt in einer Bleiweste im Kreis. Sein Vater feuert ihn an. Der Winter naht. Die Anderen kommen über die Mauer. Wochenende. Eiszeit. 

Freitag, 26. Juli 2013

Angela Merkel, die Flut und Der Fliegende Holländer – Wahlkampf 2013


Drei Schwäne brennen auf der Spree. Ein Biogastransporter kommt von der Fahrbahn ab. Die Bewohner mehrerer Straßenzüge werden evakuiert. Meine Tochter möchte ein Eis. Eine Frau besucht die Überschwemmungsgebiete. Wie viel zerstört sei, möchte sie wissen. „Achtzig Prozent.“, sagt ein Bürgermeister. „Achtzig Prozent?“ Die Frau möchte erstaunt klingen, ein wenig entsetzt, ehrlich aufgebracht. Achtzig Prozent sind viel, so soll es klingen, viel zu viel. Achtzig Prozent sind ein riesiger Verlust. So etwas erfordert achtzig Prozent Mitgefühl. Die Frau weiß das. Sie gibt sich Mühe. Die Kameras laufen. Sie weiß das. Die Kameras verfolgen sie schon den ganzen Tag. Sie weiß, auf diesen einen Moment kommt es an. Sie hat es so oft geübt. Sie hat es schon so oft richtig und gut gemacht. Aber heute, in dieser Hitze, sie ist seit Stunden unterwegs in dieser untergegangenen Landschaft, die zu nichts mehr taugt. Häuser, Straßen, Felder – alles unbrauchbar. Dann fängt man eben wieder von vorne an, denkt die Frau. Irgendwie geht es weiter, immer weiter. Sie steigt aus dem Auto, und die Menschen jubeln vorsichtig. Die Sonne sticht, die Hände, die sich ihr entgegenstrecken, sind schwitzig. Sie schüttelt sie trotzdem. Sich nur nichts anmerken lassen, denkt sie, lass dir nichts anmerken. Du bist für sie da. Sei für sie da. Was denken diese Leute sich? Was wollen sie von mir hören? Ganz sicher nicht einfach nur ein erschöpftes ‚achtzig Prozent’. Wenn ich Gefühle verkaufe, muss ich zuerst welche haben. Ich muss lernen, Gefühle zu simulieren. Ich darf mir keine Gefühle erlauben. Ich erinnere mich nicht an meine Gefühle. Die Frau spürt, wie ihre Kräfte schwinden. In den Beinen merkt sie es, sie hätte einen Hut tragen sollen, die sengende Sonne lässt sie schwindeln. Morgen Abend eröffnet Bayreuth, denkt sie, während sie den Spuren der Flut folgt, die Stimmen hört, die ihr die Not erklären. Was gibt es da zu erklären? Der fliegende Holländer eröffnet die Festspiele. Mit ihm fühlt sie mit. So, wie er, kommt sie sich in ihrem Leben vor. Als wäre sie der Ewigkeit versprochen, ohne Aussicht auf Erlösung. Sie umsegelt die Welt, doch was bleibt am Ende, wenn ein Ende nicht in Sicht ist? Alle vier Jahre geht sie an Land, so wie jetzt. Alle vier Jahre begegnet sie den Menschen, die sie zu dem verdammen, was sie ist. Die, sobald die Frau an Land gegangen ist, all ihre Sorgen bei ihr abladen, sie ausplündern, ihr Vermögen, ihre Zuversicht. Ein einfaches ‚Ja’. Achtzig Prozent, die nichts anderes als ein ganzes Leben von ihr haben wollen. Oder Hoffnung, wenigstens. Wie erbärmlich ihr das erscheint – sich der Hoffnung zu überlassen. Als gäbe es nichts Wichtigeres. Sie möchte nicht für eine Hoffnung stehen, die sie selbst nicht hat. Welches Kleid soll sie auf dem grünen Hügel tragen? Ihn hat das Wasser nicht erreicht. Das ist wichtig, denkt sie. Sie schüttelt weiter die Hände, lauscht den Schadensberichten, klammert sich an die Aussicht auf ein Glas Champagner vor der Ouvertüre. Morgen. Halte durch bis morgen, sagt sie sich, und winkt zum Abschied. Treue bis in den Tod sollen die Liebenden ihr schwören. Verstehen sie denn nicht? Nur dann fährt sie in den sicheren Hafen ein, erlöst von einer Ewigkeit, die sie nicht selbst gewählt hat. Möchte ich das, fragt sie sich – trage ich nicht reich an meinem Schicksal? Ist es nicht Liebe, die sie in die Welt ausschickt? Ich diene, sagt sie. Ich halte die Welt zusammen. Was wiegt da ein überschwemmtes Feld, ein unbewohnbares Haus? Alle vier Jahre an Land soll sie mitten unter diesen Menschen einer von ihnen sein, soll um die Liebe derer kämpfen, die sie erlösen könnten. Die Frau schließt die Augen. Ich brauche keine Erlösung, denkt sie. Musik erklingt. Der Vorhang öffnet sich. Die Spiele beginnen. Die Todgeweihten grüßen dich. Ein Land geht unter. Die Welt dreht weiter. Die Frau nimmt ihren Schlussapplaus entgegen.

Donnerstag, 25. Juli 2013

Renate Künast spielt Buhlschaft bei Jedermann-Festspielen in Bangladesch – Wahlkampf 2013


Renate Künast hat einen neuen Wahlkreis – Bangladesch. Als erfahrene Verbraucherschützerin weist sie die Verbraucher an, nur noch das zu verbrauchen, was dort niemandem schadet. Das ist sehr vernünftig und hilfreich. Verbraucher global zu schützen und zwar durch die Verbraucher selbst. Wer schützt einen aber vor Verbrauchern, deren Verbrauchsgewohnheiten niemanden schützen? Deren Recht auf Schutz bleibt dennoch erhalten. Alle wollen sicher leben. Aber was geschieht mit einem, der verbraucht ist? Was geschieht mit einer Kultur, über die Recht gesprochen wird? Was haben Jonathan Meese und Bushido gemeinsam? Die Mutter. Der eine macht Kunst und der andere nicht. Oder umgekehrt. Beide stehen unter Anklage. Die Mutter kann nicht helfen. Kunst ist Kunst, entartet oder nicht. Jonathan Meese ist artig und macht Art. Heil Jonathan. Bushido ist unartig und fördert so den Jugendschutz. Das Recht steht über dem Gesetz. Oder: Warum Verbraucherschutz ein Gesetz ist, das selbst unsere Kultur am Leben erhält. Eine Kultur des Widerstands. Wir leisten Widerstand. Wir stürmen die Staatskanzlei. Wir stürmen Bangladesch. Würden die in Bangladesch mehr in Kultur investieren, bräuchten wir hier nicht so billig einzukaufen. Klaus Wowereit verkauft den Reichstag an Jonathan Meese. Zur Eröffnung der Ausstellung ‚Ödipus ist meine Mutter – oder Das Gehirn meines Schwanzes’ singt Bushidi Bambi die deutsche Nationalhymne. Renate Künast inszeniert auf den Stufen des Berliner Doms ‚Des Kaisers neue Kleider’. Sie selbst spielt die Buhlschaft, weil sie das Stück verwechselt hat, aber trotzdem unbedingt einmal in ihrem Leben nackt in einem Lustgarten auftreten wollte. Schirmherrin Wowi applaudiert notgedrungen aber angewidert. Bushidi Bambis Seilschaft verheddert sich in ihrem viel zu billigen Abendkleid. Renate Künast verliert noch während des Schlussvorhangs ihren Wahlkreis, weil irgendjemandem in Bangladesch aufgefallen ist, dass sie da überhaupt nicht wohnt und außerdem kein Mann ist. Renate ist schockiert. Nach Meinung ihrer Ärzte war die Operation angeblich ein Erfolg. Das können Jonathan Meese und Bushido von sich nicht behaupten. Irgendwas bei ihrer Gehirntransplantation ist schiefgelaufen. Ihre Fans laufen Amok. Obwohl das alles nur Performance ist, ist alles auf einmal so real! 

Mittwoch, 24. Juli 2013

Bushidi Bambi und das Wowi


Als Gangsta bist du draußen, wenn dich auf einmal ein goldenes Reh fickt. Wenn du plötzlich auf einem Integrations-Bambi sitzt, dann bist du mittendrin. Dann bist du in der Mitte der Gesellschaft, also einer Gesellschaft, die der Star ist, egal ob Bambi, oder goldenes Lenkrad. Du bist der Gangsta, aber hast ein Scheißbambi am Arsch und alle feiern dich, weil es sich gut feiern lässt mit einer, die so viele Menschen erreicht. Bushidi Bambi kann gar nichts dafür. Musik kann sie nicht und Rappen auch nicht, also flow oder so was, das geht gar nicht. Fehlt ihr das Talent für. Aber Texten geht. Texten geht bei Alphabetinnen immer. Bushidi Bambi prügelt sich die Scheiße aus dem Arsch, oder dem Hirn, oder dem Hirn im Arsch, und wenn sie dann von sich sagt: Ich bin eine Staatsfeindin! dann wird sie natürlich sofort zur Nummer 1. Weil Bushidi Bambi durch so eine Selbstauskunft natürlich viel verkaufsträchtiger ist, als würde irgendein Innenausschuss oder Nachrichtendienst behaupten: Bushidi, du bist eine Staatsfeindin! Deswegen sagen die lieber: Du bist eine Schlampe! Du bist Integration! Das finden nämlich alle echt beachtlich, dass Bushidi Bambi immer noch unter uns weilt. Eine repräsentative Umfrage der Bild-Zeitung hat ergeben, dass 95% der ‚Stress ohne Grund’-Hörer überhaupt nicht wissen, von wem die Rede ist, wenn Bushidi Bambi von einem Wowereit, einer Roth oder einem Tören singt. Die restlichen 5% heißen Roth, Tören oder Wowereit. Von Wowereit haben vor allem Menschen gehört, die sich statt Integrations-Rehen Flugzeuge in den Arsch schieben. Wir landen im Trauma! Traumawillkommensland. Wenn ein ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender  von sich behauptet, als Aufsichtsratsvorsitzender trage er keinerlei Verantwortung für etwas, das er beaufsichtigt, vor allem deshalb nicht, weil er ja über überhaupt nichts informiert gewesen sei – dann ist das eine gute Nachricht für 100% der Befragten, auch wenn sie keine Bild-Zeitung lesen. Denn traumatisiert sind wir alle! Das verbindet uns! Der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende und jetzige Regierende Bürgermeister und Kulturverwalter Berlins, Klaus Wowereit, der den Integrationsspitznamen Wowi trägt, wirft ein völlig neues Licht auf unsere Unternehmenskultur. Endlich dürfen Unternehmen wieder traumatisiert werden! Und niemand verklagt sie! Arbeiten Sie für einen traumatisierten Konzern! Fliegen Sie zusammen mit Bushidi Bambi durchs Wowiland. Machen Sie Traumaurlaub! Gehen Sie direkt über Porno. Wir sind alle miteinander verbunden. Bushidi Bambi will das Wowi, und wir sind dabei. Wir sind mittendrin in ihrem Fick! Claudia Roth und Serkan Tören fummeln in der letzten Reihe und verteilen Hundekotbeutel. Machen auch Sie Wahlkampf. Wählen Sie sich selbst. Bushidi Bambi will das Wowi, und ich will Bushido! Ich hätte echt gute Chancen bei Bushido, sagen seine Freunde. Weil er nur beschnittene Schwänze lutscht, meinen die Gangsta. Und sich selbst lutschen kann er nicht. Dazu fehlt ihm die Beweglichkeit, oder das Talent, oder beides. Trauma! Bringt mir den Schwanz von Bushido! Zwei Staatsanwälte haben sich schon geweigert. Niemand weiß, auf wen er sich noch verlassen kann. Nur das Wowi und Bushidi Bambi wissen, was sie aneinander haben. Und vögeln sich gegenseitig die Seele aus dem Leib.

Dienstag, 23. Juli 2013

Das neue Gesicht der NSU - Wahlkampf 2013


Staffels Welt! Weltempfänger! Diese Wahl ist überflüssig. Der Gegner tritt nicht an. Die Empörung ob des Ausspähens beschränkt sich auf die Späher, die aufgeflogen sind. Niemand, der sich je länger als drei Minuten im weltweiten Netz aufgehalten hat, wundert sich darüber, dass er überwacht wird. Diejenigen, die unentdeckt bleiben wollen, bleiben unentdeckt. Das ist wie Doping. Die Doper sind schneller. Die Anti-Doper hinken hinterher. Kein User ist so langsam wie die NSU. Oder die NSA. Warum wusste die NSA nichts von der NSU? Welcher Steinbrück oder Steinmeier, welche Merkel oder Künast, welcher Nobelpreisträger hat diese Daten zurückgehalten? Warum steht niemand bei mir vor der Tür, wenn ich auf allen Servern der Welt ein Kopfgeld für die Lieferung des linken großen Zehs Barack Obamas auslobe? Erst kürzlich lag der linke große Zeh einer vietnamesischen Gemüseverkäuferin vor meiner Haustür. Viele in der Straßen machen seitdem einen großen Bogen um mich herum. Ich wurde also gewarnt. Nur von wem? Vor wem? Wen soll ich wählen? Wer oder was wird denn eigentlich gewählt. Die Regierung wird ins Amt gewählt. Aber da ist sie doch schon! Wozu dieser Aufwand? Die Medien schreiben sich wund und niemand bemerkt es. Und das hat nichts mit Politikverdrossenheit zu tun. Ein Politiker ist schließlich kein Garant für Politik. Ich interessiere mich schließlich auch nicht für die Personalstruktur bei Nestlé oder der Deutschen Bank. Da kämpfen sie auch nur um ihre Jobs. Das ist ein Grundgesetz. Arbeit steht jedem zu. Nur hängt sich nicht jeder überall hin, bloß weil er auf ein Kreuz aus ist. Wer bringt mir den Zeh von Angela Merkel? Niemand! Bring mir den Kopf der NSA! Na gut, mach das. Ich löse Renate Künast ab und bin das neue Gesicht der NSU. Nur ist die im Untergrund. Also bin ich abgetaucht. Was macht ein Nachrichtendienst, wenn ein User einfach verschwindet? Er bringt mir den Kopf von Osama bin Laden! Wählen Sie ihr Land! Lassen Sie sich nicht länger in Ihrer Wahlkabine überwachen. Wehren Sie sich. Schaffen Sie diese Wahl ab. Und denken Sie über Trauma nach. Denn darum geht es hier ab heute. Um den Aufruf zum Trauma. Seien Sie eine traumatisierte Gesellschaft. Bestellen Sie Ihr ganz persönliches Trauma. Bewaffnen Sie sich. Wir sind im Wahlkampf! Wir sind Renate!